Weshalb bevorzugt die GVB bei Blitzschutzsystemen das Maschennetz als Fangsystem?

Die Antwort auf diese Frage ist einfach: Das Maschennetz ist die effizienteste Variante des Blitzschutzes. Die Lösung ist einfach und kostengünstig – es braucht keine Beratung oder Berechnungen eines Ingenieurbüros.

Das Maschennetz ist für den Besitzer das wirtschaftlichste Blitzschutzsystem. Wer trotzdem ein anderes Blitzschutzsystem installieren möchte, kann ein Alternativkonzept prüfen lassen.

So wird das Maschennetz ausgeführt

Elektrisch leitende Elemente wie Dachrinnen oder Fallrohre aus Metall leiten Blitze ab. Bei einem Maschennetz werden diese mit Fang- und Ableitungen ergänzt, die speziell für den Blitzschutz verlegt werden.

Beispiel eines Maschennetzes bei einem Schrägdach:

Je nach der geforderten Blitzschutzklasse liegt die maximal erlaubte Maschenweite (M) bei 5 m, 10 m oder 15 m; der Abstand zwischen den Ableitungen (A) darf höchstens 10 m bzw. 15 m betragen.

Wann ein Blitzschutzsystem gefordert ist, finden Sie auf der Infoplattform für Brandschutz «Heureka» unter der jeweiligen Nutzung und Gebäudegrösse im Thema «Blitzschutz», z.B. «Wohnen/bis 11m hoch».

Übrigens: «Fangleitungen» bezeichnen die Elemente auf Dächern und anderen horizontalen oder schrägen Gebäudeteilen. Unter dem Begriff «Ableitungen» werden in diesem Zusammenhang die vertikal angeordneten Elemente zusammengefasst.

 

Die Beiträge auf dem Forum Brandschutz verschaffen Ihnen einen ersten Überblick. Rechtlich verbindliche Informationen zum obigen Thema finden Sie zum Beispiel in der 1-15 «Brandschutznorm» und in der Brandschutzrichtlinie 22-15 «Blitzschutzsysteme» der VKF.

 

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