Eine Einstellhalle (375 m2 mit 14 Parkplätzen) ist in der Verlängerung der Fahrgasse mit einem Kipptor abgeschlossen. Der Bauherr möchte zwei Garagenplätze mit je einem separaten Kipptor ausstatten, damit diese Plätze für die anderen Nutzer nicht zugänglich sind. Ist das erlaubt?

Objekt: Mehrfamilienhaus, bis 11 m hoch, im Kanton Bern

Gemäss den Brandschutzvorschriften gilt Ihre Einstellhalle als Einstellraum (< 600 m2).

Wie ist die Geschossfläche definiert? Werden Aussenwand und Aussenräume wie Loggien dazugezählt?

Objekt: Wohnhaus, Hochhaus, ausserhalb des Kantons Bern

Die Definition der Geschossfläche basiert auf der Norm SIA 416. Detaillierte Informationen finden Sie in den Erläuterungen zur Musterbotschaft der Interkantonalen Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe (IVBH), Seite 24.

Dürfen in Kellern mit Gitterverschlägen Gasflaschen deponiert werden? Gibt es für Kellerräume spezielle Brandschutzvorschriften?

Objekt: Wohnhaus, 11-30 m, im Kanton Bern

Aufgrund Ihre Frage gehen wir davon aus, dass es sich um «Flüssiggasflaschen» handelt. Solche Gasflaschen dürfen nicht im Keller gelagert werden.

Ein Laubengang soll mit einem Balkon kombiniert werden. Zum Laubengang führt eine Treppe, die als vertikaler Fluchtweg dient. Was muss neben der minimalen Breite des Fluchtwegs von 1,2 m beachtet werden? Wo sind diese Informationen zu finden? Die Konstruktionen von Treppe und Laubengang sind aus Stahlbeton, die Aussenwände bestehen aus Ziegelmauerwerk ohne vorgesetzte Dämmung.

Objekt: Wohnhaus, 11 m bis 30 m hoch, ausserhalb des Kantons Bern

Was Sie bei Laubengängen beachten müssen, finden Sie auf der Infoplattform für Brandschutz «Heureka» im Fachthema «Fassaden und Aussenwände mit Holz». Die dort formulierten Anforderungen gelten auch für Fassaden und Aussenwände, die aus anderen Baustoffen bestehen. In den Brandschutzvorschriften sind die Anforderungen in der Brandschutzrichtlinie 16-15 «Flucht- und Rettungswege», Ziffer 2.5.4, festgehalten.

Ein neues Video zu Brandschutz bei Umbauten ist auf Heureka online

Mit der Gesamtsanierung hat sich das Musikhaus der PHBern aussen kaum verändert, innen wurde es bis auf Decken und Stahlträger rückgebaut. Im Video auf der Informationsplattform für Brandschutz «Heureka» zeigen wir Ihnen, wie sich der industrielle Charakter dank eines ganzheitlichen Brandschutzkonzepts auch im Innern erhalten liess.

Die Trennmauer (Brandmauer) meines Reihenhauses ragt über das Dach meines Nachbarhauses. Ist es erlaubt, in der Mauerpartie oberhalb des Nachbardachs ein kleines Ausstiegs- bzw. Lüftungsfenster zu meinem unbewohnten Dachraum einzubauen?

Objekt: Wohnhaus, ausserhalb des Kantons Bern

Bei versetzten Dachflächen muss die Brandmauer bis zur höheren Dachfläche hochgezogen werden. Ist die Brandmauer zweischalig ausgeführt (also pro Gebäude eine separate Mauer), reicht es aus, wenn die betroffene Brandmauer hochgezogen wird.

Wo finde ich die Anforderungen an die Verkleidung von Stahlstützen?

Wir gehen davon aus, dass sich Ihre Frage auf tragende Stahlstützen bezieht. Um die Anforderungen an die Verkleidung zu bestimmen, muss zuerst der geforderte Feuerwiderstand des Tragwerks bekannt sein. Wählen Sie dazu auf «Heureka» Ihre Nutzung, die Gebäudegrösse und das Thema «Tragwerke und Brandabschnitte».

Müssen zwei aneinandergebaute Altliegenschaften (Baujahr ca. 1813 ) zwei separate Brandmauern haben? Sind Fallstränge für Abwasser und Entlüftungsrohre durch die Brandmauer zulässig? Und gibt es PVC-Rohre, die brandhemmend sind oder der Brandverhaltensgruppe RF1 zugeordnet sind? Können bestehenden Rohre nachbehandelt werden, damit sie der Kategorie RF1 entsprechen?

Objekt: Gewerbe und Wohnhaus, bis 11 m hoch, ausserhalb des Kantons Bern

Grundsätzlich können Brandmauern ein- oder zweischalig ausgeführt werden. Massgebend ist, dass die Konstruktion den geforderten Feuerwiderstand aufweist.