Ich möchte eine Brandschutzmauer zwischen einem dreistöckigen Wohnhaus und der angebauten Scheune mit Werkstatt und Garage errichten. In der Scheune sollen später Wohnungen gebaut werden. Was ist zu beachten betreffend Ziegelsteindicke oder speziellen Steinen? Beraten Sie auch vor Ort?

Objekt: Wohnhaus mit Scheune, Werkstatt, Garage und Schafstall, bis 11 m hoch, Kanton Bern

Wenn die Gebäude ausschliesslich als Wohnungen genutzt werden, ist keine Brandmauer notwendig. Jede Wohnung muss jedoch als separater Brandabschnitt mit 30 Minuten Feuerwiderstand ausgebildet sein. Das heisst, die Wand muss die Anforderung EI30 erfüllen. Das erreichen Sie z.B. mit Backsteinen (unverputzt) mit einer minimalen Dicke von 115 mm.

Für Auskünfte zu den Brandschutzanforderungen wenden Sie sich an den Feueraufseher der Gemeinde. Er ist im Kanton Bern für Wohn- und Landwirtschaftsbauten zuständig.

Achtung: Wenn das Gebäude in einer Landwirtschaftszone steht, kann es nicht ohne Weiteres in Wohnungen umgebaut werden. In diesem Fall empfehlen wir, mit der Gemeinde Kontakt aufzunehmen, um die baurechtlichen Grundsatzfragen zu klären.

Sind in einem Schulhaus Wasserlöschposten gefordert?

Objekt: Schule, 11m bis 30m hoch, Kanton Bern

In einem Schulhaus sind keine Wasserlöschposten, aber Handfeuerlöscher vorgeschrieben. Informationen zu deren Anzahl und Standort finden Sie auf der Infoplattform für Brandschutz «Heureka», unter der Nutzung «Schule/11m bis 30m/Feuerlöscher». Sind in einem Schulhaus Wasserlöschposten gefordert? weiterlesen

Was gilt als Wohneinheit in einem Spital oder in einer Klinik?

Die Hausexperten im Bereich Brandschutz der Gebäudeversicherung Bern (GVB) haben präzisiert, was im Kanton Bern als Wohneinheit in einem Heim oder in einer Klinik (Beherbergungsbetrieben [a]) gilt: Was gilt als Wohneinheit in einem Spital oder in einer Klinik? weiterlesen

Liftschachttüren – was gilt mit der neuen Norm im Kanton Bern?

Am 1. September 2017 tritt die neue Aufzugsnorm SN 81-20/50 in Kraft. Sie gilt für neue und bestehende Personen- und Lastenaufzüge mit Personenbegleitung. Nach der neuen Norm dürfen nur noch Anlageteile eingesetzt werden, die je nach Brandbelastung einen Feuerwiderstand von E30 oder E60 aufweisen. Liftschachttüren – was gilt mit der neuen Norm im Kanton Bern? weiterlesen

Bei einem Wohnblock, Baujahr 1980, wird die Fassade saniert. Dabei ist auch eine neue verputzte Aussenwärmedämmung geplant. Was muss in Bezug auf die neuen Brandschutzvorschriften beachtet werden?

Die Aussendämmung darf aus Baustoffen der Kategorie RF3 (cr) bestehen. Bei einem Wohnblock, Baujahr 1980, wird die Fassade saniert. Dabei ist auch eine neue verputzte Aussenwärmedämmung geplant. Was muss in Bezug auf die neuen Brandschutzvorschriften beachtet werden? weiterlesen

Weshalb bevorzugt die GVB bei Blitzschutzsystemen das Maschennetz als Fangsystem?

Die Antwort auf diese Frage ist einfach: Das Maschennetz ist die effizienteste Variante des Blitzschutzes. Die Lösung ist einfach und kostengünstig – es braucht keine Beratung oder Berechnungen eines Ingenieurbüros.

Weshalb bevorzugt die GVB bei Blitzschutzsystemen das Maschennetz als Fangsystem? weiterlesen

Reicht für eine Trennwand zwischen Wohnhaus und Stall ein Feuerwiderstand von EI30?

Ob ein Feuerwiderstand EI 30 für die Trennwand ausreicht, hängt von den Abmessungen und der Ausdehnung der Gebäude ab. Dies muss im Brandschutzkonzept in Absprache mit der zuständigen Behörde (im Kanton Bern der Feueraufseher der Gemeinde) festgelegt werden. Reicht für eine Trennwand zwischen Wohnhaus und Stall ein Feuerwiderstand von EI30? weiterlesen

Rauch- und Wärmeabzugsanlagen in Treppenhäusern

Frage: Vertikale Fluchtwege müssen gemäss Brandschutzrichtlinie 21-15 «Rauch- und Wärmeabzugsanlagen», Ziffer 3.3.1, mit einer direkt ins Freie führenden Rauch- und Wärmeabzugsanlage (RWA) ausgerüstet sein. Gemäss Absatz 2b kann die Ausströmöffnung auf alle Geschosse (je mindestens 0.3 m2) verteilt werden. Müssen die Ausströmöffnungen von der Eingangsebene aus gesteuert werden können? Rauch- und Wärmeabzugsanlagen in Treppenhäusern weiterlesen

Wann genügt ein Baustoff den thermischen Beanspruchungen?

Unterlagsplatten von Öfen, Wände hinter Feuerungsaggregaten oder Schächte und Ummauerungen von Abgasanlagen müssen gemäss den Brandschutzvorschriften BSV 2015 aus Baustoffen bestehen, die den thermischen Beanspruchungen genügen. Was heisst das genau?

Wann genügt ein Baustoff den thermischen Beanspruchungen? weiterlesen

Welche Auflagen gelten für Fluchtwege bei einer Innensanierung?

Ein Mehrfamilienhaus mit 4 Etagenwohnungen (Gebäudehöhe ca. 15 m) soll innensaniert werden. Der Investor möchte nur den Wohnungsinnenausbau (Wand-, Deckenverkleidungen und Bodenbeläge) und die Haustechnik erneuern. Welche Auflagen gelten für Fluchtwege bei einer Innensanierung? weiterlesen